14. Januar 2026

Die Fakuma – eine „Herzensangelegenheit“

Fakuma Internationale Fachmesse für Kunststoffverarbeitung Dr Christoph Schumacher Portrait ARBURG

Dr. Christoph Schumacher, Bereichsleiter Global Marketing bei ARBURG

Die 30. Fakuma, wird vom Montag, 12.10.2026, bis Freitag, 16.10.2026, ein fünftägiges Fest der Kunststoffbranche in Friedrichhafen am Bodensee werden. Die Messe hat sich zu einer bedeutenden europäischen Plattform für die Kunststoffverarbeitung entwickelt, betont Dr. Christoph Schumacher, Bereichsleiter Global Marketing bei ARBURG. Das Maschinenbau-Unternehmen aus Loßburg gehört zum festen Bestandteil der Geschichte der Fakuma.

Wir gratulieren der Fakuma von ganzem Herzen! Denn man darf sie mit Fug und Recht als eine unserer Herzensangelegenheiten bezeichnen. Schon der Beginn des Erfolgsmodells macht klar, wie eng die Verbindungen zwischen der Fakuma und ARBURG waren und sind. Als größter Aussteller tragen wir gerne zu diesem Erfolg bei, und unser Stand in der Halle A3 ist hochgeschätzter Anlaufpunkt für alle Besuchenden.
Die gemeinsame Erfolgsgeschichte startete 1981 mit überschaubaren rund 70 Ausstellern – und nach einer Reise nach Loßburg ein Jahr zuvor. Denn die Erzählung, wie Paul E. Schall im Herbst 1980 nach Loßburg reiste und unserem im Jahr 2023 im Alter von 94 Jahren verstorbenen Seniorgesellschafter Eugen Hehl von seiner Idee erzählte, in Friedrichshafen im Dreiländereck am Bodensee eine Fachmesse für Spritzgießer zu organisieren, habe ich selbst oft genug aus dem Munde Eugen Hehls gehört.
Diese Gründungsgeschichte ist damit fester Bestandteil des Historien-Kanons unseres Unternehmens – und mit großer Sicherheit auch fester Bestandteil der Geschichte der Fakuma. Idee und Standortwahl gefielen, ARBURG war sofort mit von der Partie! Und das war für Paul E. Schall laut eigener Aussage damals das entscheidende Signal, das Wagnis „Fakuma“ einzugehen. Hier trafen also zwei überzeugte Macher und Visionäre mit kaufmännischer Handschlag-Qualität aufeinander, die gemeinsam ein Projekt aus der Taufe hoben, entwickelten und anschoben.

Der richtige Standort mit Fokus auf Praxisnähe

Das Dreiländereck war der richtige Standort und das Konzept inhaltlich stimmig: Es setzte vom Start weg auf Praxisnähe. Was technologisch denkbar war, wurde auf der „K“ in Düsseldorf einem großen, globalen Publikum präsentiert, während sich auf der Fakuma die europäischen Praktiker in sehr geschätzter Arbeitsatmosphäre mit dem technisch Machbaren beschäftigten. Die Fakuma entwickelte sich so zum wichtigen Treffpunkt der Branche: Praxisnähe und Fachkompetenz waren und sind am Bodensee gefragt.
Die Entscheidung, die Fakuma nur in den K-freien Jahren zu veranstalten, erwies sich als richtig und wegweisend: Die Abgrenzung zur Weltleitmesse funktionierte hervorragend, sie bestimmte den Rhythmus der Branche mit und konnte sich zu einer bedeutenden europäischen Plattform für die Kunststoffverarbeitung entwickeln.

Mehr als nur Messe: Event, Impuls und Networking

„Messe“ beinhaltet neben den Aufgaben wie Geschäftsanbahnung, Informationsvermittlung und Know-how-Austausch auch immer Funktionen wie Event, Impuls und Networking. Und da punktet die Fakuma zu hundert Prozent: Denn immer wieder wird auch die fast familiäre Atmosphäre dieses ganz besonderen Branchenevents betont, die zum intensiven Austausch anregt. Und dass das Ganze in der landschaftlich reizvollen Bodenseeregion stattfindet, schadet ganz bestimmt nicht. Das beweisen die Besucherzahlen nachhaltig.
Die Fakuma ist damit fester Bestandteil in der fein strukturierten und strategisch motivierten internationalen Messesystematik von ARBURG. Was wir ja nicht zuletzt auch durch die permanente Vertretung im Messebeirat unterstreichen. Und für uns fühlt es sich im Herbst der Fakuma-Jahre dann jedes Mal so an wie „nach Hause kommen“, wenn wir in Friedrichshafen das Messegelände betreten.